Das war die Saison 2019!

 

Es wurde gespielt:  „Alln’s Goethe oder watt…?“ (von Bernd Gombold / Marita Coels / Holger Intermann)

 

Fotos folgen .... ;-)

 

Hier eine kurze Inhaltsangabe des Stückes:

Dem Bürgermeister Richard Schnösel von Kleinstrohbach ist die heruntergekommene Kneipe „Zur eisernen Faust“ samt Wirt Johannes Wärter schon lange ein Dorn im Auge. Schnösel möchte den „Schandfleck“ am liebsten kaufen und abreißen, um dort Parkplätze für das neue Rathaus anlegen zu können. Doch der Wirt weigert sich, zu verkaufen. Mit Unterstützung des Gemeinderats Florian Brenner setzt der Bürgermeister den Wirt unter Druck und droht ihm sogar die Zwangsenteignung an. 

Unterstützung erfährt der Wirt durch seinen Stammgast, den Obdachlosen Willi, und die resolute Putzfrau Rosi, die dem Bürgermeister mit ihrer frechen Art immer wieder Paroli bietet. Auf dem Dachboden der Kneipe entdeckt Rosi eine Kiste mit seltsamen alten Papieren. Der Obdachlose Willi, der früher einmal Gymnasiallehrer war, glaubt, in diesen Dokumenten die Handschrift des großen Johann Wolfgang von Goethe zu erkennen - darunter sogar einige Verse über Kleinstrohbach. Bürgermeister Schnösel wittert die Chance, Ruhm und Ehre als „Goethe-Gemeinde“ ernten zu können. Dies ruft seine erbitterte Kontrahentin, die überhebliche Fraktionsvorsitzende Klara Schnalzer, auf den Plan. Als selbsternannte Vorsitzende des Kulturvereins will sie den Goethe-Fund zum Anlass nehmen, um endlich ein Kulturzentrum zu bauen. 

Eine Pressekonferenz wird anberaumt, um die sensationellen Schriften der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kneipe wird über Nacht renoviert und als „Goethe-Haus“ unter Denkmalschutz gestellt. Der Obdachlose Willi wird - rasiert, gewaschen und neu eingekleidet - als Goethe-Experte präsentiert und Putzfrau Rosi fungiert als Marketing-Beraterin. Elli, eine Freundin von Rosi, gibt sich gegenüber dem Bürgermeister als spendable Vorsitzende des Goethe-Hauses aus und bestärkt ihn in seiner Hoffnung, sich um den Titel „Kultur-Hauptstadt Europas“ bewerben zu können. Lediglich Sonja Maus, nicht sehr intelligente Sekretärin und Geliebte des Bürgermeisters, glaubt nach wie vor, Goethe sei ein Schlagersänger. Am Ende stellt sich heraus, dass die angeblichen Goethe-Handschriften Fälschungen sind. Der Bürgermeister und seine Gemeinderäte sind blamiert und ihre kühnen Träume geplatzt. Doch wenigstens ist die Kneipe renoviert und gerettet - Goethe sei Dank!